
Das Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur bringt jährlich einen Organisatorischen Terminplan für das jeweilige Schuljahr heraus. In diesem werden Prüfungstermine, Ferientermine und weitere Rahmentermine geregelt.
Die Bundesländer Österreichs werden hierbei ein 2 Gruppen aufgeteilt:
Wien, Niederösterreich | Kärnten, Oberösterreich, Vorarlberg, Steiermark, Tirol, Salzburg | |
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Wiederholungsprüfungen | zwischen 3. und 8. Sept. | zwischen 10. und 15. Sept. 2009 |
Abschließende Prüfung bis | 19. Okt. 2009 | 27. Okt. 2009 |
letzter möglicher Wiederholungsprüfungstermin | 30. Nov. 2009 | |
Abschließende Prüfung | 1. Feb. bis 15. März 2010 | |
frühstmöglicher Haupttermin der abschließenden Prüfung | 30. April 2010 | 7. Mai 2010 |
Die Ausbildung an einer allgemein bildenden höheren Schule schließt mit einer Reifprüfung (Matura) ab. Diese Prüfung wird nicht mit gleichen Aufgaben für alle Schüler eines Jahrgangs durchgeführt. Die Aufgaben für die Klausuren sind lediglich für eine Schulklasse einheitlich, diejenigen für die mündlichen Prüfungen unterscheiden sich von Prüfling zu Prüfling. Jeder Lehrer kann die Fragen nach den Schwerpunkten seines Unterrichts stellen. Die Matura steht somit im Gegensatz zu einem Zentralabitur in manchen deutschen Bundesländern! Grundsätze werden im Schulunterrichtsgesetz (§ 34ff) geregelt.
Die einzelnen Prüfungen der Reifeprüfung erfordern eine sehr feine Detailplanung, so dass diese von den Landesschulräten der Bundesländer (in Wien: Stadtschulrat) individuell festgelegt werden! |
entweder sieben – teils schriftliche, teils mündliche – Teilprüfungen oder
sechs – teils schriftliche, teils mündliche Teilprüfungen plus eine Fachbereichsarbeit. Die Fachbereichsarbeit ist eine schriftliche Hausarbeit, die während des ersten Semesters des letzten Schuljahres unter kontinuierlicher Betreuung der zuständigen Lehrkraft von dem Schüler oder der Schülerin selbstständig zu verfassen ist.
Die erfolgreiche Ablegung der Reifeprüfung berechtigt zum Studium an Universitäten, Fachhochschulen, Kollegs und Akademien. Für einzelne Studienrichtungen sind unter Umständen Zusatz- oder Eignungsprüfungen abzulegen.
Für die Reifeprüfung gibt es keine zentralen oder einheitlichen Prüfungstermine. Vielmehr definiert das Schulunterrichtsgesetz folgende Zeiträume:
Hauptprüfungen haben stattzufinden: |
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für das erstmalige Antreten innerhalb der letzten neun Wochen des Unterrichtsjahres (Haupttermin), in der Regel im Mai. |
im Übrigen innerhalb der ersten sechs Wochen des Schuljahres, innerhalb von sechs Wochen ab dem ersten Montag im Februar und innerhalb der letzten neun Wochen des Unterrichtsjahres. |
Zwischen dem Ende der Klausurprüfung und dem Anfang der mündlichen Prüfung haben mindestens drei Wochen zu liegen.
Nebentermin |
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Im September/Oktober gibt es einen "Nebentermin" für die im ersten Durchgang durchgefallenen Schüler. |
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Ab dem Schuljahr 2013/2014 tritt eine neue Reifeprüfungsverordnung in Kraft, die Anschluss an Bildungsstandards sucht. Dabei stehen sowohl die Standardisierung (bundeseinheitliche Klausurentermine) als auch eine kompetenzorientierte Ausrichtung im Vordergrund.
Eine erste österreichweite Überprüfung war für das Jahr 2008 vorgesehen. Pro Jahr sollen dann 30% aller Schülerinnen und Schüler der 4. und 8. Schulstufe getestet werden. Jeweils 10% in Deutsch, Mathematik und Englisch.
Die Baseline-Testung in der Sekundarstufe I (Schulstufe 8) hat im April und Mai 2009 stattgefunden.
Um grundlegende Kompetenzen in Volks-, Haupt- allgemein bildenden höheren Schulen überprüfen und vergleichen zu können, führt Österreich die Baselin-Testungen ein, die Überprüfung von Bildungsstandards ab dem Jahr 2012 systematisch vorbereiten.
Die Bildungsstandards werden ab 2012 in den Fächern Deutsch, Mathematik (vierte und achte Schulstufe), Englisch und Naturwissenschaften (achte Schulstufe) voll implementiert. Dann sollen jedes Jahr die Kompetenzen von jeweils rund 30 Prozent der Schüler der jeweiligen Stufe abgetestet werden. Für die Schüler und ihre Lehrer hat ihr Abschneiden aber keine Konsequenzen - die Ergebnisse fließen weder in die Noten der Schüler noch in die Leistungsfeststellung der Lehrer ein.
Details z.B. einen zeitlichen Plan regelt das Bundesinstitut Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens (Bifie)