
Wie schwer es bisweilen fällt, sich auf ein Thema zu konzentrieren, kennt jeder: Die Gedanken schweifen ab, man ist unruhig und abgelenkt. Gerade Kindern und Jugendlichen fällt es besonders schwer, sich konzentriert mit einem Thema zu beschäftigen – vor allem, wenn es sich um Stoff aus einem ungeliebten Fach handelt.
Damit Kinder gute Voraussetzungen haben, sich zu konzentrieren, müssen die äußeren Bedingungen und Umstände stimmen: Sie sollten körperlich ausgelastet und ausgeruht sein. Überforderung oder zu intensiver Fernseh- und PC-Konsum beeinträchtigen die Konzentrationsfähigkeit. Daher sollte beides reduziert werden. Ein ordentlicher Arbeitsplatz in einer ruhigen Umgebung mit wenig Ablenkung erhöht die Konzentration. Ein Arbeitsplan schafft Strukturen und hilft Ihrem Kind, sich zu organisieren.
Abwechslung beim Lernen dagegen fördert die Konzentration. Versuchen Sie mal, das Abfragen der Vokabeln mit Geschichten rund um diese Wörter zu verbinden. Oder verknüpfen Sie die Wörter mit bestimmten rhythmischen Bewegungen.
Schaffen Sie Anreize, die Ihr Kind motivieren: Hat es eine halbe Stunde konzentriert seine Mathematik-Aufgaben gelöst? Dann darf es jetzt zur Belohnung eine Runde mit dem Hund spielen.
Viele Spiele helfen, die Konzentration zu verbessern: Mandalas, Memory oder Zeichenspiele, bei denen eine Linie zu einer Figur verbunden werden muss, sind bei kleineren Kindern besonders beliebt. Größere Kinder können ihre Konzentration bei Sudokus, Puzzles oder dem Buchstabenspiel Scrabble verbessern.
Für viele Kinder sind Hausaufgaben eine lästige Pflicht. In ungeliebten Fächern können sie zur Belastung werden. Sind Erwartungsdruck und Ängste groß, leiden viele Kinder unter Konzentrationsschwierigkeiten. Damit Ihr Kind ruhig wird und sich auf die Aufgaben konzentrieren kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen:
PC- und Video-Spiele üben auf Kinder und Jugendliche einen besonderen Reiz aus. Warum nicht dieses Interesse nutzen, um spielerisch zu lernen? Schon Vorschulkinder können im Beisein und unter Anleitung der Eltern ausgesuchte Lern- und Spielprogramme kennen lernen. Gerade bei kleineren Kindern sollte die Freude am Spiel im Vordergrund stehen. Ideal sind Kreativprogramme, bei denen sie malen und spielerisch mit Dingen umgehen können. Außerdem gibt es so genannte Edutainment-Programme, die erzieherische und unterhaltende Elemente miteinander verbinden.
Ideal ist es, wenn Lernprogramme verschiedene Schwierigkeitsgrade aufweisen. Dann werden auch Vorschulkinder nicht überfordert. Lässt sich der jeweils erreichte Stand abspeichern, kann das Kind bei der nächsten Runde direkt an dieser Stelle wieder einsteigen. Natürlich sollte auch die Gestaltung ansprechend sein, damit das Spiel dem Kind Spaß macht.
Ab dem Grundschulalter können Kinder sich auch an Spielen versuchen, bei denen sie sich mit einem Gegenüber messen. Hierbei können sie ihre kognitiven Fähigkeiten, ihre Reaktionsschnelligkeit und ihr visuelles Gedächtnis schulen. Auch in der Folgezeit können altersgerechte Spiele – wie Sport- und Simulationsspiele - eine Erweiterung der Möglichkeiten darstellen und eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Freizeitbeschäftigung sein.
Wer während des ganzen Schuljahrs den Schulstoff regelmäßig aufbereitet, spart sich eine Menge Stress und unnütze Arbeit und ist im Vorteil, wenn es an die Prüfungen geht. Gute Gründe also, um mal ein paar Tipps zu beherzigen.
Wer im Unterricht etwas nicht verstanden hat, sollte sofort nachfragen, damit erst gar keine Lücken entstehen. Keine Angst: Der Lehrer sieht daran, dass die Schülerin / der Schüler „bei der Sache“ ist und sich für den Stoff interessiert.
Notizen während des Unterrichts helfen, den Schulstoff zu Hause nochmals in Erinnerung zu rufen. Bei der Durchsicht können die handschriftlichen Notizen auch gleich „ins Reine“ geschrieben werden.
Viele Themen lassen sich gut in eine Mind Map übertragen. Dabei wird eine Art Landkarte des Unterrichtsstoffs erstellt. In der Mitte steht der zentrale Begriff bzw. das Thema. Sternenförmig führen von diesem Zentrum Linien mit Unterthemen nach außen, die wiederum weitere Zweige mit Teilaspekten tragen können. Mit dieser Baumstruktur lassen sich selbst schwierige Sachverhalte anschaulich abbilden.
Nur, wenn alle Unterlagen sorgfältig geordnet sind, können sie zu einem späteren Zeitpunkt schnell wieder gefunden und eingesetzt werden. Thema und Datum auf den Notizen helfen bei der schnellen Zuordnung.
Sie heißen Test, Prüfung oder Klausur und haben eins gemeinsam: Sie sind unbeliebt. Während ein bisschen Aufregung vor der Prüfung hilft, sich zu konzentrieren, ist zu große Angst eher hinderlich. Damit es in der Prüfung nicht zum befürchteten „Black-out“ kommt, haben wir ein paar Empfehlungen zusammengestellt, wie man Prüfungen gelassen und souverän bewältigen kann.
Zugegeben – aus dem Lesemuffel wird wahrscheinlich niemals eine Leseratte. Viel gewonnen ist jedoch, wenn Lesen nicht mehr nur als Qual verstanden wird. Denn Lesekompetenz ist eine wichtige Voraussetzung für schulischen Erfolg. Daher lohnt es sich, einige Versuche zu unternehmen, um Ihr Kind an die Welt der Bücher heranzuführen. Die wichtigste Voraussetzung müssen Sie selbst erfüllen: Seien Sie ein Vorbild für Ihr Kind. Wenn Sie abends in Ihren Schmöker abtauchen, wird Ihr Kind vielleicht neugierig und will selbst erleben, was an Büchern so Faszinierendes ist. Gehen Sie mit Ihrem Kind in Bibliotheken und Buchhandlungen. Stöbern Sie gemeinsam durch die Reihen. Besuchen Sie gemeinsam eine Autorenlesung für Kinder. Und lesen Sie Ihrem Kind vor – auch, wenn es schon älter ist. So erfährt es den Zauber von Büchern – zunächst, ohne selbst Lesen zu müssen.
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Kontakt aufnehmenDie Schülerhilfe setzt auf persönliche Beratung, individuelle Betreuung sowie engen Austausch mit allen Beteiligten.
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