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16.03.10

Kooperation Elternhaus-Schule: Wie können die derzeitigen Probleme in den Schulen gelöst werden?

Bildungsbarometer zum Thema Private-Public-Partnership (PPP) in Schulen

Bildungsbarometer zum Thema Private-Public-Partnership (PPP) in SchulenGelsenkirchen, März 2010. Die Ergebnisse des aktuellen Bildungsbarometers zum Verhältnis zwischen Elternhaus und Schule legen nicht nur offensichtliche Schwächen der Kooperation offen, sondern geben auch Hinweise auf Lösungsmöglichkeiten. 52,3% aller Befragten sind der festen Überzeugung, dass es die alleinige Aufgabe des Staates sei, für eine gute Ausstattung der Schulen und des Bildungswesens zu sorgen. 47,47% glauben dagegen, dass der Staat alleine im Hinblick auf die Sicherung der Qualität im Schulwesen überfordert ist.

Zwar glaubt damit die Majorität an die Heilkraft des Staates im Bildungswesen, doch sprechen die öffentlichen Haushalte eher gegen die optimistische Botschaft. Ein Zauberwort in diesem Kontext ist Private-Public-Partnership (PPP). Man versteht darunter die Zusammenarbeit von Unternehmen aus dem privaten Sektor mit Institutionen des Staates – hier den Schulen.

Die Befragten des Bildungsbarometers darauf angesprochen, in welchem Zusammenhang sie sich diese PPP vorstellen können, machen diese folgenden Angaben:

•  Besondere Förderung benachteiligter SchülerInnen (76% Zustimmung)
•  Stipendien privater Unternehmen für besonders Begabte (56% Zustimmung)
•  Einbeziehen externer Nachhilfeunternehmen in die Förderung der Kinder an den Schulen
   (staatlich finanziert) (50% Zustimmung).
•  Stattlich finanzierte Nachhilfe für Kinder einkommensschwacher Eltern (46%    
   Zustimmung).

„Diese Befragungsdaten deuten darauf hin, dass die Mithilfe von anderen Institutionen zur Unterstützung der täglichen Arbeit durchaus gewünscht ist. In diesem Zusammenhang stellen die in der Diskussion befindlichen Bildungsgutscheine eine Lösungsmöglichkeit für die derzeitigen Baustellen im Bildungssystem dar“, so Prof. Dr. Reinhold S. Jäger vom Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau. „Zum Wohle der kommenden Generationen müssen wir Lösungen für die jetzigen strukturellen Probleme im Bildungssystem suchen“, sagt Marion Lauterbach, Pressesprecherin der Schülerhilfe. „Wir könnten uns Kooperationen mit der öffentlichen Schule sehr gut vorstellen.

“Das Bildungsbarometer wird in Kooperation zwischen zepf und der Schülerhilfe, Gelsenkirchen, realisiert. An der Befragung dieses Bildungsbarometers zum Thema Kooperation zwischen Elternhaus und Schule haben insgesamt N = 1976 Personen aus der gesamten Bundesrepublik teilgenommen. Die Stichprobe ist mit Blick auf die Verteilung der Bevölkerung in den Bundesländern spezifisch repräsentativ.

Näheres ist dem aktuellen Newsletter des Bildungsbarometers zu entnehmen
(Link: http://www.vep-landau.de/Bildungsbarometer.htm).
Der vollständige Bericht zu dieser Thematik ist ab Mitte März als Download unter der gleichen Adresse kostenfrei zu beziehen.

Kontakt:
Prof. Dr. Reinhold S. Jäger
Geschäftsführender Leiter
zepf - Zentrum für empirische pädagogische Forschung

Universität Koblenz-Landau, Campus Landau
Bürgerstraße 23D-76829 Landau
Telefon: +49-(0)6341-906-175
Telefax: +49-(0)6341-906-166
E-Mail: jaeger@zepf.uni-landau.de

Weitere Informationen:
http://www.zepf.uni-landau.de
http://www.bildungsbarometer.de
http://www.vep-landau.de/Bildungsbarometer.htm

Pressekontakt

ZGS Schülerhilfe GmbH

Marion Lauterbach

Tel. 0209/36 06 251

Fax 0209/36 06 110

lauterbach@schuelerhilfe.de

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