Schülerhilfe – Eine starke Institution

 

  • Mindestens ein Viertel aller Schüler erhält im Laufe der Schulzeit Nachhilfeunterricht. (Synovate-Studie 2007, 15. Shell-Jugendstudie 2006, Schneider, DIW-Studie 447, 2004, Klein, Institut der Deutschen Wirtschaft, 2005)
  • Der größte Nachhilfebedarf besteht zwischen der 7ten respektive 8ten und der 10ten Klasse. 44% der 15- bis 17-Jährigen haben Nachhilfeerfahrung. (Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie, 2008, Hurrelmann, 2006)
  • 60% der Schülerinnen und Schüler nehmen Nachhilfe, weil sie Leistungsschwierigkeiten haben oder gefährdet sind. (Synovate-Studie, 2007)
  • In den Abschlussklassen nehmen 96% der Schüler Nachhilfeunterricht ohne gefährdet zu sein, sondern nur um einen möglichst guten Abschluss zu erhalten. (Kramer/Werner, Familiäre Nachhilfe und bezahlter Nachhilfeunterricht, 1998)
  • Gründe für Nachhilfeunterricht: Defizite im Schulsystem, Lage auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, eltern- und schülerbezogene Gründe. (Schneider, DIW-Studie 447, 2004)
  • 80% der Schüler werden in Mathematik, Englisch und Deutsch gefördert. (Kramer/Werner, Familiäre Nachhilfe und bezahlter Nachhilfe-Unterricht, 1998, sowie Behr, Nachhilfe, 1990)
  • Die durchschnittliche Anzahl der Unterrichtsstunden pro Monat liegt zwischen 2,1 und 2,4 Stunden. (Synovate-Studie, 2007 und Jürgens, 2007)
  • Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei einem 3/4 Jahr und länger. (Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie, 2008)
  • Zwischen 82 und 94% der Schülerinnen und Schüler verbessern durch Nachhilfe ihre Noten. (Synovate-Studie, 2007, und Jürgens, 2007)
  • In Deutschland gibt es ca. 4.000 Nachhilfeschulen. (VNN)
  • Der Marktanteil institutioneller Nachhilfe liegt bei ca. 30%. Der Rest verteilt sich größtenteils auf Lehrer, Studenten und Schüler. (Institut für Jugend-forschung, 2003 sowie Hurrelmann/Klocke, Nachhilfeunterricht, 1994)