1. Spaß am Lernen
Lernen und Spaß, Motivation und gute Gefühle hängen zusammen. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Schule weniger eine Pflicht als vielmehr eine Chance ist: Schule bedeutet Interessantes und Neues zu lernen, Freunde zu sehen, gemeinsam Herausforderungen anzunehmen und Aufgaben zu lösen. Stecken Sie die Lernziele nicht zu hoch, interessieren Sie sich für die Aufgaben Ihres Kindes und loben Sie es auch bei kleineren Erfolgen!
2. Alltag sinnvoll organisieren
Gleichen Sie den Tagesablauf wieder an das Schulleben an, am besten schon in der letzten Ferienwoche: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind pünktlich aufsteht, nicht zu spät schlafen geht und planen Sie Zeit für Wiederholungen und Hausübungen ein. Schulalltag bedeutet Zeitmanagement!
3. Gelassen bleiben
Gerade für die Erstklässler ist das neue Schuljahr extrem aufregend. Natürlich läuft nicht immer alles reibungslos. Auch Ihr Kind wird nach der Einschulung vermutlich kleinere Schwierigkeiten haben. Doch gehen Sie bitte positiv an die neue Situation heran. Ängste und Sorgen übertragen sich sehr schnell auf Ihr Kind.
4. Reden, reden, reden
Suchen Sie immer wieder den Kontakt zu Ihrem Kind. Geben Sie ihm die Möglichkeit, über seinen Schulalltag zu sprechen. Wenn es in der Schule mal nicht so rund läuft, nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit der Lehrerin oder dem Lehrer auf.
5. Mitschreiben
Vor allem die ersten Wochen des neuen Schuljahres bringen viele neue Informationen – neue Fächer, neue Lehrer und ein neuer Stundenplan. Helfen Sie Ihrem Kind, sich zu organisieren und möglichst viel mitzuschreiben. Ein Hausaufgabenheft oder ein Planer sind ein Muss.
6. Alternativ Lernen
Nicht nur in der Schule, auch in der Freizeit kann man nach Antworten suchen: Alternativ Lernen heißt die Devise! Wissen sollte auf unterschiedlichste Weise vermittelt und angewendet werden. Dann ist der Lernerfolg am größten. Bei einem Museumsbesuch beispielsweise kann man spannende Geschichte einmal hautnah erleben. Und wann haben Sie das letzte Mal mit Ihrem Kind einen Waldspaziergang gemacht und versucht, alle Bäume und Pflanzen richtig zu benennen?
7. Wissen auffrischen
Wer kurz vor Ferienende noch einmal versucht, die Inhalte zu wiederholen, die man vor den Ferien gelernt hat, kann dem Schulstart unbesorgt entgegenblicken. Kurz die letzten Notizen in Biologie ansehen, die letzten Vokabeln wiederholen und noch einmal die Berichtigung der wichtigsten Mathearbeit durchgehen – dann ist man gewappnet, um beim Schulstart direkt durchzustarten.
8. Mentale Vorbereitung durch Rituale
Die ersten Schuljahre sind etwas ganz Besonderes, keine Frage. Da gibt es so viel, was man noch lernen muss. Eltern sollten darauf achten, dass sie ihr Kind behutsam auf den Schulstart vorbereiten. Packen Sie schon in der letzten Ferienwoche gemeinsam mit Ihrem Kind die Schultasche. Durch dieses Ritual fühlt sich Ihr Kind gut vorbereitet und erwartet gespannt den Schulanfang.
9. Sicherheit auf dem Schulweg
Um Ihrem Kind die Einschulung so einfach wie möglich zu machen, ist es wichtig, dass auch Kleinigkeiten im Vorfeld besprochen werden. Nur so kann Ihr Kind der ungewohnten Situation selbstbewusst begegnen. Gehen Sie in den letzten Ferienwochen zusammen den Schulweg ab und klären Sie im Vorfeld alle Gefahren des Straßenverkehrs, so dass die Strecke so vertraut wie möglich wird. Am sichersten fühlt sich Ihr Kind, wenn es gemeinsam mit einem Freund zur Schule gehen kann. Sprechen Sie mit den Eltern und binden Sie die anderen Kinder in die Vorbereitungen mit ein.
10. Stärken stärken
Die Förderung außerschulischer Fähigkeiten, der Erfolg im Sportverein oder im Schulorchester hilft Ihrem Kind, nicht nur die Teamfähigkeit, sondern auch das Selbstbewusstsein zu stärken. Ob im Fußball, im Zeichnen oder im Organisieren – wer sich der eigenen Stärken bewusst ist, reagiert in schwierigen Situationen gelassener. Die eigenen Fähigkeiten zu fördern kann sich also positiv auf alle Bereiche des Lebens – besonders aber auf das Lernverhalten in der Schule – auswirken.